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Städteinfos A - P
> Amantea
> Briatico
> Camigliatello
> Capo Vaticano
> Catanzaro
> Cosenza
> Crotone
> Paola
> Pizzo
Amantea
Im Mittelalter war Amantea (ca. 14.000 Einwohner) Sitz einer bedeutenden byzantinischen Festung und im 9. Jh. eines sarazenischen Emirats. Der alte Bauern- und Fischerort lädt zum Besichtigen derStadtmauer eines byzantinischen Kastells ein. Weitere kulturelle Zeugnisse der Vergangenheit sind die Kirche S. Bernadino da Siena aus dem 15. Jh., in der man die kostbare Marmorskulptur der Maria mit Kind von Antonello Gagini besichtige kann.
Briatico
Die
heute 4.000 Einwohner zählende Gemeinde wurde mit
ihrem alten Zentrum Briatico Vecchia durch das Erdbeben
von 1783 fast völlig zerstört
Einige wenige Reste der malerischen
Ruine eines ursprünglichenmalerischen Kastells und der Stadtmauer. Der Wachturm aus der Besiedlung der Sarazener im 16. Jh.,
der Torre La Rocchetta und der Turm S. Irene, eine ehemalige römische Fischerei sind interessante Besichtigungspunkte. Es gibt einige Grotten, mit dem klangvollen Namen Grotten "der Feen" anzutreffen sind.
Briatico bietet den Reiz einer bizarr-felsigen Küste,
die von feinsandigen Stränden mit stahlblauem Meer durchzogen ist.
Die Umgebung
ist von Weinbergen, Olivenhainen und Obstplantagen geprägt.
Camigliatello
Camigliatello, der wegen der Sommerfrische, als auch für den Wintersport beliebte Touristenort in der Sila Grande, bezaubert durch eine Dampflokomotive, 1926 von den Borsig Werken in Berlin gebaut und immer noch im Einsatz. Die Strecke liegt im Gebiet des Parco Nazionale und führt über Europas höchstgelegene Schmalspurbahnstation Silvana Mansio auf 1406,5 m Höhe.
Capo Vaticano
Eine kleine Ortschaft
(4.200 Einwohner) liegt auf einer felsigen Landzunge inmitten eines der herrlichsten Küstengebiete der
Region, in der Gemeinde Ricadi. Der Kap liegt 284 m über dem Meeresspiegel und bietet eine unberührte Landschaft von aussergewöhnlicher Schönheit. Aufgrund seines großartigen Aussichtspunkts Belvedere auf die zerklüftete Küste, die Liparischen Inseln und bei klarem Wetter bis nach Sizilien erfreut der kleine Ort bei Touristen großer Beliebtheit. Capo Vaticano, überragt von einem hohen Leuchtturm, bietet eine Vielzahl von kleinen Buchten mit türkisblauem Meer und traumhaften weißen Sandstrände, welche von der Umweltorganisation Lega Ambiente mit der höchsten Wasserqualität ausgezeichnet wurde.
Harmonisch ins Bild fügt sich die Umgebung im Hinterland
mit Obstplantagen, Gemüsefeldern und Weingärten. Im Frühling verwandelt sich die Flora und Fauna des Capo Vaticano in ein Blumenparadies von tausend Farben und Düften. Die Meereslandschaft ist ein ideales Unterwasserparadies und bietet die grösste Artenvielfalt der Unterwasserwelt Italiens.
Catanzaro
Catanzaro wurde im 10. Jh. gegründet und ist seit 1971 Provinz- und Regionshauptstadt (ca. 97.000 Einwohner). Sie liegt 343 m hoch über dem Meer auf der ionischen Seite des Gebirgszuges der Sila und ist weniger als 10 km von der Küste (Golf von Sqillace) entfernt. Sie ist wichtigstes Landwirtschafts- und Handelszentrum Kalabriens. Da Catanzaro mehrere Male von Erdbeben zerstört wurde, besitzt es nur wenige Spuren seiner antiken Monumente, doch in einigen Stadtvierteln ist die ursprüngliche mittelalterliche Struktur mit charakteristischen, kreisförmig verlaufenden engen Gässchen fast vollständig erhalten. In der Villa Trieste, eine schöne Parkanlage aus dem 19. Jh., befindet sich ein Provinzmuseum mit reichen Funden und Kunstwerken der Region. In der nähe des Doms bewahrt die Kirche Rosario aus dem 16. Jh. in ihrem schönen Inneren wertvolle antike Werke. Catanzaro Lido ist ein beliebter Badeort mit schönen glasklarem Meer.
Museen:
Museo Provinciale
Villa Trieste
Tel.: 0961 / 25434
Öffnungszeiten: Mo-Sa 9.30-13 Uhr und 16-19 Uhr; So 9.30-12.30 Uhr
Einzigartige Sammlung von 8000 Münzen, die ein Bild vom Handel in der Vergangenheit Kalabriens vermitteln. Es ist das älteste Museum Kalabriens u. wurde 2001 komplett neu renoviert.
Museo delle Carozze
Siano
Tel.: 0961 / 449564
Öffnungszeiten: Mo-Sa 8.30-12 Uhr und 16-18 Uhr
Die Kutschenkollektion des Barons De Pàola und bäuerliche Gegenstände aus der Zeit der Großgrundbesitzer und ihrer Abhängigen.
Museo
Diocesano
13
Trieast Villa, Via Arcivescovado
Tel.:
096 172 13 33/9
Öffnungszeiten: Mo., Mi., Sa., 17.30 - 19.30 Uhr und auf Anfrage
Hier finden Sie eindrucksvolle Gemälde (wie z.B.
von Mattia Pretti), Skulpturen aus Holz und Marmor,
mittelalterliche Dokumente, Seidenkleider aus Catanzaro,
kirchliche Einrichtungen aus Silber und vieles mehr.
Cosenza
Cosenza (ca. 78.000 Einwohner) wurde zwischen dem 3. u. 4. Jh. v. Chr. als das antike Cosentia gegründet. Von den Sarazenen mehrere Male geplündert, war es von der Zeit der normannischen bis zur spanischen Herrschaft das bedeutendste Zentrum Kalabriens. Cosenza teilt sich auf der Piazza Campanella in Neu-und Altstadt auf. Die Altstadt von Cosenza wird vom Kastell des staufischen Kaisers Friedrich II. gekrönt.
Weiterhin interessant ist der im romanisch-gotischen Stil errichtete, prächtige Dom aus dem Jahre 1222. In dessen Fassade öffnen sich drei Spitzbogenportale, und dessen Inneres das kostbare, mit bemerkenswerten Hochreliefs aus dem 13. Jh. dekorierte Grabmonument der Isabella d'Aragona beherbergt. In der Altstadt befindet sich auch die im Jahre 1217 gegründete Kirche S. Francesco d'Assisi, sowie die aus dem 16. Jh. stammende Kirche S. Francesco da Paola. Besichtigt werden können auch das schöne Theater Rendano und die Villa Communale. Im das seit 1803 bestehendem Café Renzelli werden Sie mit leckeren Kaffeespezialitäten und Süßspeisen verwöhnt.
Museen:
Archäologisches
Stadt-Museum
Piazza XV Marzo
Tel.:
098 481 33 24
Öffnungszeiten:
täglich 9.00 - 13. 30, Mo. und Do. auch 16.00 -
18.00 Uhr
Eintritt: frei
Hier
finden Sie Exponate zur Frühgeschichte und Antike
aus dem cosentinischen Umland und einer Nekropole in
San Mauro di Corigliano.
Duomo
Piazza
del Duomo
Der
normansiche Dom, erbaut Mitte des 12. Jhd., musste schon
wenige Jahre später, nach dem Erdbeben 1184, komplett
neu errichtet werden. Im Querschiff verdient das Grab
von Isabella von Aragon Aufmerksamkeit. Das Motiv der
als Madonna della Cinta verehrten Mutter Gottes
mit dem betenden Königspaar ist höchst selten
in der kalabrischen Kunstgeschichte.
Crotone
Museen:
Museo
Archeologico Nazionale
Via Risorgimento
Tel.:
096 223 082
Öffnungszeiten:
täglich 9.00 - 19.30 Uhr, 1. und 3. Mi. im Monat
geschlossen
Hier
können Sie Fundstücke zur Geschichte Krotons
und den Schatz aus dem Hera-Lacinia-Tempel besichtigen.
Im gleichnamigen Saal gibt es Objekte aus Bronze, Gold
und Silber.
Paola
In Paola (ca. 17.000 Einwohner) wurde der verehrteste Heilige Süditaliens geboren, San Francesco da Paola (1416-1507). Er gründete das ehemalige Kloster des Ortes, das die Taten des Heiligen der demütigen Barmherzigkeit, wie z. B. die Überquerung der Meerenge von Messina auf einem Mantel zeigt. Die Wallfahrtskirche besteht aus Renaissance- und Barockgebäuden. Von dort aus führt auch der Weg in die hübsche Altstadt, die von den Überresten des Kastells der Aragonesen überragt wird und mit eleganten Barockgebäuden bereichert ist. Durch die monumentale Porta S. Francesco betritt man die Piazza del Popolo mit einem barocken Brunnen.
Pizzo
Das kleine Städtchen Pizzo(ca. 8.500 Einwohner) liegt in bezaubernder Lage auf einem Felsen steil über der Bucht von Sant'Eufemia, und schiebt sich wie ein Schiffsbug ins Meer. Es ist ein wichtiges Fischerei-und Urlaubszentrum. Aus mittelalterlicher Gründung, besitzt Pizzo ein Aragonesenkastell aus dem Jahre 1486. Ungefähr drei Kilometer vom Stadtkern entfernt, liegt eine mythische Grottenkirche. Die Legende besagt, dass Ende des 17. Jahrhunderts hier drei schiffbrüchige neapolitanische Seefahrer an Land gespült wurden. Sie trugen bei sich ein Madonnenbildnis ihres Schiffes. Als Dank ihrer Rettung hinterliessen die Seefahrer dieses Bildnis am Strand. Die Fischer von Pizzo fanden es und erstellten einen Altar, ein Stück von der Fundstelle entfernt. Doch bei jedem Sturm, fanden Sie das Madonnenbildnis stets wieder an der ursprünglichen Stelle vor. Ihrem Schutz zu Ehren wurde um das Madonnenbildnis herum eine Grottenkirche erbaut. Alfonso und Emilio Barone errichteten in der Höhle zahlreiche Tuffsteinskulpturen in den Jahren 1900 - 1979. Einmal im Jahr findet in Pizzo eine Madonnenprozzesion statt und zahlreiche Pilgerer feiern nach der Heiligen Messe ein grosses Fest. In den Eisdielen des Ortes, ist man besonders stolz auf das hier erfundene "Tartufo-Eis".
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